Vielen Dank, Herr Kollege Schilliger, für die gute Frage. Nein, das ist überhaupt kein Widerspruch. Die Initiative besagt ja nur, dass diese masslose Zuwanderung gebremst werden muss bis ins Jahr 2050. Und wenn man jetzt rechnet, erkennt man, dass wir den Hebel zuerst bei der Asylmigration ansetzen müssen. Wenn dort viel weniger kommen, haben wir kein Problem. Da ist genau das, was dieser Vorstoss hier verlangt, dass die Zahlen massiv gesenkt werden und dass der Familiennachzug massiv eingeschränkt wird. Wenn wir das durchsetzen – und da wäre ich froh, wenn Sie uns dabei unterstützen -, dann haben wir überhaupt kein Problem, dann kann man die Initiative “Keine 10-Millionen-Schweiz!” getrost annehmen. Aber wir haben ein Problem, wenn auf der Asylschiene so viele ins Land strömen wie jetzt.