Verzicht auf Bundesratskandidatur

Medienmitteilung, 21. Oktober 2026

Für die vielen positiven und ermunternden Worte und Nachrichten zu einer allfälligen Bundesratskandidatur von mir bin ich dankbar. Es ehrt mich sehr, dass ich für die Nachfolge von Bundespräsident Guy Parmelin in Erwägung gezogen werde.

Ich bin seit drei Jahren im Nationalrat. Die begonnene Arbeit möchte ich fortführen. Vor einem Monat habe ich zudem meine Ständeratskandidatur für 2027 bekanntgegeben. Hinzu kommt, dass ich mich vor fünf Jahren als Partner einer Anwaltskanzlei in Weinfelden selbständig gemacht und viel Herzblut in unser Unternehmen investiert habe.

Nach gründlicher Abwägung habe ich mich deshalb entschieden, dass ich nicht kandidieren werde. Mein Weg bleibt vorerst im Parlament – und führt hoffentlich in einem Jahr in den Ständerat. Die Delegiertenversammlung der SVP Thurgau wird am 6. Januar 2027 abschliessend über meine Nomination entscheiden.

Ich will weiterhin sagen können, was ich denke – so kann ich derzeit mehr bewegen. Vor allem auch für den Kanton Thurgau. Und ich werde gegen die neuen EU-Verträge und für die Grenzschutz-Initiative (Asylmissbrauch stoppen) kämpfen. Als Bundesrat müsste ich für die EU-Verträge und gegen unsere Initiative weibeln.

Ich bin topmotiviert, mich weiterhin in Bern – sei es im Nationalrat oder hoffentlich künftig im Ständerat – mit aller Kraft für unsere Freiheit, Sicherheit und Unabhängigkeit einzusetzen. Damit unsere schöne Schweiz auch in Zukunft Schweiz bleibt!

Für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung danke ich Ihnen herzlich!

Pascal Schmid

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