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Stärkung des Shoppingtourismus in der Schweiz

Grund des Vorstosses:

Der Shoppingtourismus ist ein bedeutender Trend, der weltweit zur Attraktivität von Reisedestinationen beiträgt. Zahlreiche EU-Länder haben die Voraussetzungen für Tax Free-Shopping gelockert oder die Mindesteinkaufssummen ganz abgeschafft. Diese Entwicklung verschärft den internationalen Wettbewerb – auch für die Schweiz, die als Premiumdestination zunehmend mit grenznahen und urbanen Shoppingangeboten für Einkaufstouristen konkurriert.

Eine Senkung der Mindesteinkaufssumme für Tax Free-Shopping würde den touristischen Absatzmarkt in der Schweiz stärken. Studien und Erfahrungswerte aus dem Ausland zeigen, dass das Einkaufserlebnis ein entscheidender Faktor bei der Wahl einer Reisedestination ist. Von einer erleichterten Mehrwertsteuerrückerstattung profitiert insbesondere der Handel in Tourismusregionen, wo KMU mit lokal gefertigtem Handwerk und Produkten einen wesentlichen Teil des Angebots ausmachen. Indirekt profitieren auch die Hotellerie und Gastronomie: Mehr Einkaufstouristen bedeuten potenziell längere Aufenthalte und zusätzliche Übernachtungen.

Die vorgeschlagene Senkung von CHF 150 wäre komplementär zur bestehenden Regelung der Wertfreigrenze von CHF 150 für im Ausland gekaufte Waren. Mit der beantragten Verordnungsänderung könnte mit geringem Aufwand die Wertschöpfung im Inland weiter gezielt gefördert werden.

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Pascal Schmid
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