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Miliztauglichkeit des Parlaments stärken. Wintersession um zwei Wochen vorverlegen

Grund des Vorstosses:

Die Wintersession endet in aller Regel einige Tage vor Weihnachten. Dies stellt ein Milizparlament vor erhebliche Herausforderungen. Etliche Parlamentarier tragen in Unternehmen oder im eigenen Betrieb Verantwortung und sind am Jahresende oftmals mit wichtigen Aufgaben und Abschlussarbeiten konfrontiert. Diese beruflichen Verpflichtungen nehmen einen erheblichen Teil der Zeit und Energie in Anspruch. Eine zeitliche Überschneidung dieser Aufgaben mit der Wintersession stellt nicht nur eine organisatorische Herausforderung dar, sondern führt auch zu einer erhöhten Belastung der betroffenen Ratsmitglieder, die sich sowohl auf ihre beruflichen Aufgaben als auch auf ihre parlamentarischen Verpflichtungen konzentrieren müssen. Eine Vorverlegung der Wintersession um zwei Wochen würde es den Parlamentsmitgliedern ermöglichen, ihre beruflichen Aufgaben mit mehr Flexibilität zu erfüllen, ohne dass dies zu einer Beeinträchtigung ihrer parlamentarischen Arbeit führt.

Auch Mütter und Väter profitieren. Die Adventszeit ist für viele Familien eine besonders wertvolle Zeit, die oft für den Austausch und das Zusammensein mit Kindern genutzt wird. Wenn die Wintersession vorgezogen wird, könnten Ratsmitglieder mit Kindern diese kostbaren Tage vermehrt mit ihrer Familie verbringen. Eine familienfreundlichere Gestaltung der parlamentarischen Arbeit würde die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für viele Ratsmitglieder wesentlich verbessern.

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Pascal Schmid
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